Einweg-Druckaufnehmer, Standardausführung, DPT-Kernteil
PRODUKTEINFÜHRUNG
1. Hauptanwendung: Genaue Überwachung des physiologischen Drucks im Körper
Invasive Einweg-Drucksensoren werden über Katheter direkt mit menschlichen Blutgefäßen, Körperhöhlen oder Organen verbunden und wandeln mechanische Drucksignale in elektrische Signale um, die dann in Echtzeit auf einem Monitor angezeigt werden. Dies bildet die Grundlage für die klinische Diagnose, die Bewertung der Behandlung und die Risikowarnung.
2. Spezifische Anwendungsszenarien
Überwachung des Herz-Kreislauf-Systems:
(1) Arterielle Blutdruckmessung
Dies ist das häufigste Anwendungsszenario. Durch Einführen eines Katheters in Gefäße wie die Arteria radialis, die Arteria femoralis oder die Arteria brachialis und Anschluss an einen Sensor kann der invasive arterielle Blutdruck (IBP) in Echtzeit überwacht werden, einschließlich systolischem, diastolischem und mittlerem arteriellen Druck (MAP). Im Vergleich zur nicht-invasiven Blutdruckmessung (z. B. mit elektronischen Blutdruckmessgeräten) bietet sie folgende Vorteile:
Genauere und kontinuierlichere Daten, unbeeinflusst von Manschettendruck oder Gliedmaßenbewegungen; Fähigkeit zur Erfassung vorübergehender Blutdruckschwankungen (z. B. während eines Schocks oder einer Arrhythmie), wodurch eine sofortige Anleitung zur Flüssigkeitszufuhr und Anpassung von vasoaktiven Medikamenten bei schwerkranken Patienten (z. B. auf der Intensivstation oder im Operationssaal) gegeben wird.
(2) Überwachung des zentralen Venendrucks (ZVD)
Durch das Einführen eines zentralen Venenkatheters in die Vena jugularis interna, die Vena subclavia usw. wird der Druck im rechten Vorhof bzw. in der oberen und unteren Hohlvene nahe dem rechten Vorhof überwacht. Dies gibt Aufschluss über das zirkulierende Blutvolumen und den Zustand der Herzfunktion. Häufige Anwendungsgebiete sind:
(2) Überwachung des zentralen Venendrucks (ZVD)
Durch das Einführen eines zentralen Venenkatheters in die Vena jugularis interna, die Vena subclavia usw. wird der Druck im rechten Vorhof bzw. in der oberen und unteren Hohlvene nahe dem rechten Vorhof überwacht. Dies gibt Aufschluss über das zirkulierende Blutvolumen und den Zustand der Herzfunktion. Häufige Anwendungsgebiete sind:
Beurteilung von Dehydration oder Flüssigkeitsüberladung;
Steuerung der Flüssigkeitstherapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Schock;
Überwachung der Kreislaufstabilität während größerer Operationen.
(3) Überwachung des pulmonalen Arteriendrucks (PAP)
(3) Überwachung des Pulmonalarteriendrucks (PAP) In Kombination mit einem schwimmenden Katheter (Swan-Ganz-Katheter) überwachen Sensoren den Pulmonalarteriendruck, um den Widerstand des Lungenkreislaufs und die Belastung des rechten Herzens zu beurteilen. Dies hilft bei der Diagnose von Erkrankungen wie Lungenembolie und pulmonaler Hypertonie oder bei der Steuerung der Behandlung einer schweren Herzinsuffizienz.
Überwachung des intrakraniellen Drucks (ICP):
Bei Patienten mit Schädelverletzungen, Hirnblutungen, Hirnödemen, intrakraniellen Tumoren usw. werden Sensoren durch ein Bohrloch in den Schädel eingeführt, um den Hirndruck direkt zu überwachen. Zu ihren Funktionen gehören:
Früherkennung eines erhöhten Hirndrucks, die ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglicht (z. B. Anwendung von Diuretika, Ableitung von Liquor cerebrospinalis), um lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Hirnhernie zu verhindern;
Beurteilung der Behandlungseffektivität und Anpassung der Strategien zur Senkung des intrakraniellen Drucks; Steuerung der Sedierungs- und Beatmungsstrategien für schwerkranke Patienten.
Überwachung des Harn- und Fortpflanzungssystems:
Durch den Anschluss eines Sensors an einen Harnkatheter wird der Blasendruck gemessen, der indirekt den intraabdominellen Druck (IAP) widerspiegelt. Ein erhöhter intraabdomineller Druck (z. B. aufgrund eines Darmverschlusses, einer abdominalen Blutung oder einer schweren Pankreatitis) kann zu Organfunktionsstörungen führen. Die Echtzeitüberwachung ermöglicht eine frühzeitige Warnung und unterstützt die Therapie der abdominalen Dekompression.
In der Geburtshilfe wird es zur Überwachung des Wehendrucks und zur Beurteilung des Geburtsfortschritts eingesetzt.
Weitere Überwachung des Kavitätendrucks:
Intrathorakale Druckmessung: Wird bei Patienten mit Pneumothorax oder Pleuraerguss eingesetzt, um Veränderungen des Pleurahöhlendrucks zu beurteilen und die Drainagetherapie zu steuern;
Gastrointestinale Drucküberwachung: Sie hilft bei der Diagnose von Erkrankungen wie Darmverschluss oder gastrointestinalen Motilitätsstörungen und beurteilt die Wirksamkeit der gastrointestinalen Dekompression.
3. Vorteile der Einwegverwendung
Verhindert Kreuzinfektionen: Sensoren kommen in direkten Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten, und die Einmalverwendung eliminiert vollständig das Risiko einer Infektion durch Wiederverwendung (wie z. B. Sepsis und im Krankenhaus erworbene Infektionen).
Gewährleistet Genauigkeit: Die Einwegverpackung reduziert Messfehler, die durch Desinfektion und Verschleiß entstehen können.
Einfache Anwendung: Es sind keine Reinigungs- oder Sterilisationsverfahren erforderlich, was dem medizinischen Personal Zeit spart und es besonders für Notfallsituationen geeignet macht.
4. Klinische Bedeutung
Invasive Einweg-Drucksensoren sind in der Intensivmedizin, Anästhesiologie, Neurochirurgie und anderen Fachgebieten unverzichtbare Überwachungsinstrumente. Die präzisen Echtzeitdaten, die sie liefern, helfen dem medizinischen Personal, Veränderungen des Patientenzustands schnell zu erfassen, individuelle Behandlungspläne zu erstellen und das Auftreten von Komplikationen und die Sterblichkeit zu reduzieren.
| Luftdruck: | 70–106 kPa |
| Relative Luftfeuchtigkeit: | 10~90% (nicht kondensierend) |
| Betriebsdruckbereich: | -50 ~ + 300 mmHg |
| Empfindlichkeit: | 5,0 μV/V/mmHg ±3 % |
| Nichtlinearität und Hysterese | Vollausschlag ±1,5 % |
| Eingangsimpedanz: | 1200 Ω ~3200 Ω |
| Ausgangsimpedanz: | 300±5% |
| Null-Druckverschiebung | -20 mmHg bis +20 mmHg |
| Thermische Offsetverschiebung | ≤±0,3 mmHg/°C |
| Offset-Drift | Nach einer Aufwärmphase von 20 Sekunden sollte die Druckabweichung innerhalb von 8 Stunden innerhalb von 2 mmHg liegen. |
| Verschiebung der thermischen Spanne | ≤±0,1%/°C |
| Frequenzgang | Standarddruckeinstellung (48"/12") ist 40 Hz; separater Sensor > 200 Hz |
| Defibrillator-Haltbarkeit | Die Defibrillation hängt von der endgültigen Verbindung des Geräts ab. |
| Leckstrom | Der Leckstrom hängt von der endgültigen Verbindung des Geräts ab. |
| Überdruckbelastung | -400 bis +4000 mmHg |
| Stoßfestigkeit | Drei Stürze aus einem Meter Höhe überstehen |
| Lichtempfindlichkeit | Bei Einwirkung von 3400 K Wolframlicht, Kerzenlicht in 3000 Fuß Entfernung, beträgt der Druck unter Nennspannung weniger als 1 mmHg. |
| Kontakt mit dem menschlichen Körper | ≤168h |


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