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DJ-Harnleiterschienen in der Niere

Ein Harnleiterstent ist ein dünner, hohler und flexibler Schlauch, der in das Harnleiterlumen eingeführt wird und an beiden Enden kreisförmig gekrümmt ist. Die Krümmung an einem Ende im Nierenbecken und am anderen Ende in der Blase stützt den Harnleiter und hilft, den Urin von den Nieren in die Blase abzuleiten.

    PRODUKTEINFÜHRUNG

    Erwachsene Patienten verwenden Stents mit einer Länge von 24 bis 30 cm. Es gibt Stents in verschiedenen Durchmessern, um den Bedürfnissen von Harnleitern mit unterschiedlichen Durchmessern gerecht zu werden. Die beiden Enden des Schlauchs sind gebogen, um den Stent zu fixieren und ein Verrutschen zu verhindern. Die gebogene Form ähnelt dem Buchstaben „J“ und einem Pigtail, daher werden die Stents auch als „JJ-Schlauch“, „Doppel-J-Schlauch“, „DJ-Schlauch“ oder „Pigtail-Schlauch“ bezeichnet.

    Wann wird ein Harnleiterschienen eingesetzt?

    Der in den Nieren produzierte Urin wird durch die Harnleiter in die Blase geleitet und von dort ausgeschieden (die Harnleiter ähneln Abwasserkanälen). In manchen Fällen kann es zu einer Verengung der Harnleiter kommen, wodurch die Urinausscheidung unzureichend wird und eine Hydronephrose oder andere Komplikationen entstehen können. Die Einlage eines Harnleiterschienens (Ureterstent) ist eine minimalinvasive Lösung zur Behebung einer Verengung der oberen Harnwege. Ursachen für diese Verengungen können Harnleiterstrikturen, Nieren- und Harnleitersteine, Tumoren im Becken oder Retroperitoneum sowie gutartige Läsionen sein.

    Es bietet interne Unterstützung bei Harnleiterrekonstruktionsoperationen, Anastomosenstoma, Harnleiterverletzungen usw., fördert die Heilung von Harnleiterwunden und beugt Stenosen nach Harnleiteroperationen vor.

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    Die drei Hauptindikationen für die Einlage eines Harnleiterschienens bei Harnsteinen sind:

    1. nach ureteroskopischen Eingriffen;

    2. um eine Harnleiterverstopfung durch Steinfragmente nach einer Lithotripsie zu verhindern;

    3. Prophylaktische Insertion oder Dilatation vor extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie (ESWL) oder flexibler Ureteroskopie.