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Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verwendung von Einweg-BIS-Sensoren für die Elektroenzephalographie zu beachten?

27.08.2025

1. Vorsichtsmaßnahmen vor der Verwendung

Sensorinspektion

Stellen Sie sicher, dass die Sensorverpackung unbeschädigt, frei von Verunreinigungen und Öffnungsspuren ist. Verwenden Sie keine Sensoren mit beschädigter Verpackung oder abgelaufene Sensoren (prüfen Sie Produktions- und Verfallsdatum).

Prüfen Sie, ob die Sensorelektrodenpads flach aufliegen und nicht abgelöst sind und ob das leitfähige Gel (falls vorhanden) gleichmäßig auf die Elektrodenkontakte aufgetragen ist, um eine Beeinträchtigung der Leitfähigkeit durch Austrocknung oder Verlust des Gels zu vermeiden.

Um Verbindungsfehler oder Datenanomalien aufgrund inkompatibler Modelle zu vermeiden, vergewissern Sie sich, dass das Sensormodell mit dem Überwachungsgerät kompatibel ist.

Patientenbeurteilung und Hautvorbereitung

Beurteilen Sie den Zustand der Stirnhaut des Patienten: Elektroden dürfen nicht auf Bereiche mit Hautschäden, Entzündungen, Ausschlägen, Narben oder Schwellungen aufgebracht werden, um eine Verschlimmerung der Hautschäden oder eine Beeinträchtigung der Signalqualität zu vermeiden.

Bei öligen, verschwitzten, behaarten oder verschmutzten Stellen auf der Stirn des Patienten sollte die Stelle gründlich mit einem Alkoholtupfer (oder Kochsalzlösung) gereinigt und vollständig getrocknet werden. Achten Sie darauf, dass der Hautwiderstand reduziert wird (warten Sie nach der Reinigung mindestens 30 Sekunden, bis die Haut vollständig trocken ist, um zu vermeiden, dass Alkoholreste die Leitfähigkeit beeinträchtigen).

Bei Säuglingen, älteren Patienten oder Personen mit empfindlicher Haut muss sichergestellt werden, dass keine Allergie gegen den Sensorklebstoff bekannt ist. Gegebenenfalls ist zuvor ein lokaler Hautallergietest durchzuführen.

2. Wichtige Hinweise während des Betriebs

Genauigkeit der Elektrodenplatzierung

Halten Sie sich unbedingt an die im Handbuch angegebenen Standardpositionen für die Anbringung der vier Elektroden (z. B. Stirnmitte, oberhalb der Augenbrauen, Schläfen usw.) und vermeiden Sie jegliche willkürliche Positionsänderung. Andernfalls kann dies zu Abweichungen im Erfassungsbereich der Hirnwellensignale führen und die Genauigkeit von Parametern wie dem Hirnwellen-Bifrequenz-Index (BIS) beeinträchtigen.

Achten Sie darauf, dass die Elektrodenpflaster blasen- und faltenfrei fest auf der Haut haften und insbesondere, dass die Elektrodenkontakte vollständig auf der Haut aufliegen. Drücken Sie die Ränder und die Mitte der Elektroden 5–10 Sekunden lang sanft mit den Fingerspitzen an, um die Haftung zu verbessern und Signalstörungen zu reduzieren.

Um Beschwerden oder Hautschäden beim späteren Entfernen der Elektroden zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu fest angelegt oder an der Haut gezogen werden (insbesondere bei Kindern und Personen mit empfindlicher Haut).

Anschluss- und Geräteprüfung

Beim Anschließen des Sensors an das Überwachungsgerät die Schnittstelle ausrichten und langsam einstecken. Vergewissern Sie sich durch ein hörbares Klicken, dass die Verbindung sicher ist. Vermeiden Sie gewaltsames Einstecken oder Herausziehen, um Beschädigungen der Schnittstelle oder des Sensoranschlusses zu verhindern.

Während des Selbsttests des Geräts (Sensorprüfung) beobachten Sie die Bildschirmanzeigen genau: Falls eine Elektrode den Test nicht besteht (Anzeige „FEHLGESCHLAGEN“), drücken Sie die Elektrode wie angezeigt erneut, bis der Test erfolgreich ist. Überspringen Sie den Selbsttest nicht, da dies zu ungültigen Messdaten führen kann.

Sollte die Elektrode auch nach mehrmaligem Drücken nicht funktionieren, prüfen Sie, ob sie falsch angebracht ist oder die Haut ausreichend sauber ist. Tauschen Sie den Sensor gegebenenfalls aus, um die Verwendung einer ungeeigneten Elektrode und damit verbundene Datenverfälschungen zu vermeiden.

Kabelbefestigung und -schutz

Nach dem Anschließen muss das Kabel sicher fixiert werden. Medizinisches Klebeband kann verwendet werden, um das Kabel seitlich am Kopf des Patienten oder hinter dem Ohr zu befestigen und so ein Ziehen, Verdrehen oder Zusammendrücken des Kabels zu verhindern, was zu einer Ablösung der Elektrode oder einer Signalunterbrechung führen könnte.

Weisen Sie den Patienten und die Begleitpersonen darauf hin, das Kabel nicht zu berühren oder daran zu ziehen, insbesondere wenn sich der Patient umdreht oder bewegt, um die Kabelschnittstelle zu schützen und ein versehentliches Lösen zu verhindern.

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3. Anmerkungen zum Überwachungsprozess

Signalqualitätsüberwachung

Beobachten Sie kontinuierlich die auf dem Gerätebildschirm angezeigten EEG-Wellenformen und -Parameter (z. B. BIS-Werte). Bei Signalstörungen (z. B. unregelmäßigen Wellenformen oder deutlichen Wertschwankungen) überprüfen Sie, ob die Elektroden locker sitzen, die Kabel eingeklemmt sind oder der Patient häufige Kopfbewegungen ausführt. Passen Sie die Elektrodenpositionen gegebenenfalls umgehend an.

Vermeiden Sie die Verwendung des Geräts in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Feldern (z. B. in der Nähe von großen Instrumenten, Mobiltelefonen, Funkgeräten usw.), um zu verhindern, dass elektromagnetische Störungen die Signalgenauigkeit beeinträchtigen.

Patientensicherheit und Komfort

Beobachten Sie die Stirnhaut des Patienten während der Überwachung regelmäßig. Bei Rötungen, Schwellungen, Juckreiz oder allergischen Reaktionen ist die Anwendung sofort abzubrechen und der Sensor zu entfernen. Führen Sie bei Bedarf eine lokale Hautpflege durch.

Bei unruhigen oder bewusstlosen Patienten sollte die Überwachung verstärkt werden, um zu verhindern, dass sie am Sensor oder an den Kabeln ziehen, was zu einer Dislokation der Elektrode oder zu Hautverletzungen führen könnte.

Sorgen Sie für eine ruhige Überwachungsumgebung und minimieren Sie die Kopfbewegungen des Patienten, um eine Elektrodenverschiebung aufgrund von Veränderungen der Körperposition zu vermeiden.

4. Überwachung der Fertigstellung und der Entsorgungsvorkehrungen

Sensorausbau

Beim Entfernen des Sensors ziehen Sie diesen langsam und vorsichtig von der Haut ab, um ein Einreißen zu vermeiden, insbesondere bei empfindlicher Haut. Ziehen Sie ihn langsam parallel zur Haut ab, um Schmerzen und Hautschäden zu minimieren.

Falls Klebereste auf der Haut zurückbleiben, wischen Sie diese vorsichtig mit warmem Wasser oder Kochsalzlösung ab. Verwenden Sie zum direkten Abwischen der Klebereste keinen Alkohol oder reizende Reinigungsmittel, da dies die Haut reizen kann.

Abfallentsorgung

Sensoren sind Medizinprodukte zum Einmalgebrauch und müssen nach Gebrauch als medizinischer Abfall entsorgt werden (z. B. in einem Beutel für infektiösen Abfall). Eine Wiederverwendung ist strengstens untersagt, um das Risiko einer Kreuzinfektion zu vermeiden.

Ausrangierte Sensoren müssen separat entsorgt und dürfen nicht mit dem allgemeinen Abfall vermischt werden, gemäß den Hygienevorschriften des Krankenhauses.

Geräte- und Umgebungsreinigung

Reinigen Sie nach dem Abklemmen des Geräts die Geräteschnittstelle (mit Desinfektionstüchern), um zu verhindern, dass verbleibender Schmutz die zukünftige Verwendung beeinträchtigt.

Falls der Sensor oder das Kabel während der Überwachung mit Körperflüssigkeiten des Patienten (wie Blut oder Schweiß) verunreinigt wird, desinfizieren Sie die Geräteoberfläche und die kontaminierten Bereiche gemäß dem Desinfektionsverfahren.

5. Besondere Bevölkerungsgruppen und Szenarien – Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Anforderungen an die Patientennutzung

Bei Patienten mit hohem Fieber ist zu beachten, dass sich der Sensorkleber aufgrund vermehrten Schwitzens lösen kann. Daher sind regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls eine Nachfixierung erforderlich. Verwendet der Patient eine Kühlkappe, ist darauf zu achten, dass sich im Elektrodenbereich kein Kondenswasser bildet, um die Leitfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.

Schwangere Frauen, Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen implantierbaren elektronischen Geräten müssen sicherstellen, dass sich das Überwachungsgerät und der Sensor nicht elektromagnetisch gegenseitig stören. Gegebenenfalls vor der Anwendung einen Arzt konsultieren.

Kontraindikationen

Nicht verwenden bei Allergie gegen den Sensorkleber oder die leitfähigen Gelkomponenten.

Nicht anwenden, wenn die Stirnhaut stark geschädigt oder verbrannt ist oder sich nicht zur Hautreinigung verträgt.

Nicht in Umgebungen mit starken Magnetfeldern wie MRT- oder CT-Scans verwenden, um Beschädigungen der Sensoren oder Sicherheitsrisiken durch Magnetfelder zu vermeiden.

6. Weitere wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Die Bediener müssen eine professionelle Schulung absolvieren und mit der Verwendung der Geräte und Sensoren vertraut sein, um Datenfehler oder Beschwerden der Patienten aufgrund unsachgemäßer Bedienung zu vermeiden.

Wenn während der Überwachung abnormale Daten auftreten (z. B. anhaltend abnormale BIS-Werte oder Signalverlust), überprüfen Sie zuerst die Sensorverbindung, die Klebeposition und den Hautzustand, bevor Sie die Geräteparameter anpassen.

Alle während der Anwendung auftretenden Auffälligkeiten (wie Hautreaktionen oder Signalprobleme) sollten dokumentiert werden, um die Rückverfolgbarkeit und die Verbesserung der Abläufe zu erleichtern.

Durch die strikte Einhaltung der oben genannten Vorsichtsmaßnahmen kann die sichere und effektive Verwendung von Einweg-EEG-Sensoren gewährleistet, die Überwachungsgenauigkeit verbessert und unerwünschte Ereignisse reduziert werden.

Shenzhen JCR Medical Technology Limited vereint Design, Fertigung und Vertrieb und verfügt über eine monatliche Produktionskapazität von 400.000 Einheiten. Die Produkte werden nach Indien, Pakistan, in die Türkei, nach Ägypten usw. exportiert. Kostenlose Muster (Frachtkosten trägt der Empfänger) und professioneller technischer Support sind verfügbar.

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