Leave Your Message
1.jpg
2.jpg
3.jpg
4.jpg
5.jpg
1.jpg
2.jpg
3.jpg
4.jpg
5.jpg

TR Band Radialarterien-Kompressionsgerät

Das TR-Band-Radialarterien-Kompressionsgerät ist eines der am häufigsten verwendeten Hämostasegeräte nach Eingriffen an der Arteria radialis. Es übt über eine regulierbare aufblasbare Manschette einen präzisen, gleichmäßigen Druck auf die Punktionsstelle aus, um eine sichere Blutstillung zu erreichen, und findet breite Anwendung in der klinischen Praxis.

    Kernstruktur

    1. Handgelenkschlaufe: Hergestellt aus PVC oder TPU, mit Klettverschluss zur Anpassung an verschiedene Handgelenkgrößen.

    2. Inflationsmanschette (Kern): Eine weiche, elastische Manschette mit einer Positionierungsmarkierung (z. B. einem grünen Punkt) in der Mitte zur Ausrichtung an der Punktionsstelle; einige Modelle verfügen über ein Doppelmanschetten-Design (Arteria radialis + Arteria ulnaris), das eine unabhängige Druckkontrolle ermöglicht.

    3. Aufblassystem: Beinhaltet ein Aufblasventil, einen Verbindungsschlauch und eine spezielle Spritze (oder einen selbstaufblasenden Knopf); einige Modelle verfügen über eine Druckanzeige oder ein Manometer zur quantitativen Druckkontrolle.

    4. Transparentes Sichtfenster: Der Manschettenbereich ist transparent, sodass Blutungen oder Hämatombildungen an der Punktionsstelle direkt beobachtet werden können.

    5. Entlüftungsventil: Wird zur präzisen, stufenweisen Druckreduzierung verwendet.

    4
    3
    2

    Funktionsprinzip

    1. Positionierung: Richten Sie die Mitte des Ballons an der Punktionsstelle der Arteria radialis aus und befestigen Sie die Manschette.

    2. Aufblasen: Mit einer Spritze wird Luft in den Ballon injiziert (typischerweise 13–18 ml). Der Ballon dehnt sich aus, komprimiert die Punktionsstelle und stoppt so die Blutung, während die Kollateralzirkulation in der Arteria ulnaris erhalten bleibt.

    3. Allmähliche Entleerung: Nach dem Eingriff sollte der Druck im Laufe der Zeit schrittweise reduziert werden (z. B. durch Entleerung um 1–2 ml alle 2 Stunden), um die Gefäßheilung zu fördern und Thrombosen und Ischämie vorzubeugen.

    4. Überwachung: Die Durchblutung und Sensibilität der Finger müssen während des gesamten Eingriffs kontinuierlich überwacht werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

    Indikationen

    1. Hämostase nach perkutaner Koronarintervention (PCI) über die Arteria radialis, zerebraler Angiographie und peripheren Gefäßinterventionen.

    2. Notfallmäßige Punktion der Arteria radialis und vorübergehende Blutstillung bei traumatischen Verletzungen.

    3. Situationen, die eine präzise Druckkontrolle und die Minimierung von Komplikationen erfordern.

    Klinische Vorteile

    1. Präziser und kontrollierbarer Druck: Das Aufblasvolumen und das Manometer quantifizieren den Druck und verhindern so ein Über- oder Unterpumpen.

    2. Gleichmäßige Kompression: Die luftgepolsterte Oberfläche reduziert lokale Hautschäden und Blasenbildung.

    3. Visualisierung: Ein transparentes Fenster ermöglicht die Echtzeitbeobachtung der Punktionsstelle, wodurch die Notwendigkeit häufiger Freigabe entfällt.

    4. Benutzerfreundlichkeit: Schnelles Aufblasen und Ablassen der Luft erhöhen die Effizienz der Pflege.

    5. Geringere Komplikationsrate: Im Vergleich zu herkömmlichen Verbänden ist die Häufigkeit von Radialarterienverschluss und Hämatomen geringer.

    Standardarbeitsanweisung (gängige klinische Praxis)

    1. Präoperative Beurteilung: Führen Sie den Allen-Test durch, um eine ausreichende Blutversorgung der Arteria ulnaris zu bestätigen.

    2. Positionierung und Fixierung: Richten Sie die Mitte der Manschette an der Einstichstelle aus; stellen Sie die Spannung der Manschette so ein, dass ein Finger bequem darunter passt.

    3. Inflation zur Blutstillung: Schließen Sie eine Spritze an und pumpen Sie langsam, bis keine Blutung mehr zu beobachten ist (typischerweise etwa 15 ml); notieren Sie den Anfangsdruck und das Anfangsvolumen.

    4. Langsame Druckentlastung: 2 Stunden nach dem Eingriff: 1–2 ml ablassen. 4, 6 und 8 Stunden nach dem Eingriff: Druckentlastung wiederholen, um den Druck schrittweise zu reduzieren. 8–10 Stunden nach dem Eingriff: Vollständig entleeren, Stauschlauch entfernen und Verband anlegen.

    5. Überwachung: Beobachten Sie alle 30–60 Minuten die Farbe, Temperatur, Sensibilität und Beweglichkeit des Fingers; lassen Sie sofort Luft ab, wenn Auffälligkeiten festgestellt werden.

    Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen

    Kontraindikationen: Negativer Allen-Test, schwere periphere Gefäßerkrankung, Gerinnungsstörungen, Infektion an der Punktionsstelle und Ischämie der oberen Extremität.

    Strengstens verboten: Blutdruckmessung, intravenöse Infusion oder Heben schwerer Gegenstände auf der betroffenen Seite; übermäßige Beugung des Handgelenks vermeiden.

    Komplikationen: Zu starker Druck kann zu Ischämie, Taubheitsgefühl oder Verschluss der Arteria radialis in der Hand führen; zu geringer Druck kann Blutungen oder Hämatome verursachen.